🧾 Eichpflicht von Messgeräten – Grundlagen, Fristen und Bedeutung
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Messgeräte wie Wasserzähler, Wärmemengenzähler, Heizkostenverteiler und Rauchmelder unterliegen in Deutschland gesetzlichen Vorgaben, die sicherstellen, dass Verbrauchswerte korrekt, nachvollziehbar und rechtlich verwertbar sind. Dies ist besonders wichtig für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Mietverhältnisse, da Abrechnungen auf den Messwerten dieser Geräte basieren.
Warum die Eichpflicht so entscheidend ist
Die Eichpflicht sorgt dafür, dass Geräte nur verwendet werden, wenn sie genaue Messergebnisse liefern. Geräte, deren Eichfrist abgelaufen ist, dürfen nicht mehr für Abrechnungszwecke genutzt werden. Ein Verstoß kann zu:
- Rechtlichen Problemen
- Rückforderungen von Mietern
- Ungenauen Abrechnungen
führen.
Typische Eichfristen (Stand 2026)
- Kalt- und Warmwasserzähler: 6 Jahre
- Wärmemengenzähler: 6 Jahre
- Heizkostenverteiler: keine klassische Eichpflicht, aber zulassungspflichtig und normgerecht
Die regelmäßige Überprüfung und der rechtzeitige Austausch von Messgeräten ist daher unverzichtbar. Professionelle Messdienstleister übernehmen nicht nur die Montage, sondern auch die Überwachung der Eichfristen, sodass Eigentümer rechtlich abgesichert sind.
💡 Praxis-Tipp:
Durch die frühzeitige Planung eines Zählertauschs können Ausfallzeiten minimiert und Abrechnungsprobleme vermieden werden. Gleichzeitig wird die Messgenauigkeit gewährleistet, was besonders in großen Wohnanlagen entscheidend ist.